Sitemap Das PEP/RMT Set besteht aus einer latexfreien Atemmaske, einem Ventil und acht verschiedenen Widerständen. „Positive expiratory pressure“ – Positiver Ausatmungsdruck – dient zur Beseitigung von Sekretstau bei Patienten. Diese Patienten können eine akute oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung aufweisen, z.B. zystische Fibrose. Aber die Patienten können auch andere Atemwegsprobleme haben, wie z.B. chronische Bronchitis. Für sie könnte „Respiratory muscle training“ – Atmungsmuskeltraining - erforderlich sein. Patienten, die an postoperativen Atelektasen oder Emphysem leiden, sind auch recht häufig. Daher bedeutet die Behandlung von neuromuskulären Erkrankungen und akuten oder chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen oft die Verwendung eines Atemhilfsmittels. Die Verwendung einer Atemmaske ist eine gut dokumentierte Behandlung. Außerdem ist die Maske jetzt latexfrei! Die Maske ist in vier Größe erhältlich, vom Säugling bis zum Erwachsenen. Zusätzlich unterstützt die Maske die Vermeidung und Behandlung postoperativer Atelektasen. Atmungsmuskeltraining dient zur Steigerung der Kraft und Ausdauer des Zwerchfells und damit zur Linderung von Kurzatmigkeit. Kurzatmigkeit kann in Zusammenhang mit neuromuskulären Erkrankungen und zystischer Fibrose auftreten. Auf der Ausamtungsseite des Ventils, d.h. an dem weißen Teil, wird ein Widerstand angebracht. Die Stärke des Widerstands wird mit einem PEP/RMT-Manometer bestimmt. Je geringer der Durchmesser, desto größer ist der erzielte Ausatmungswiderstand. Der Effekt des Atmungstrainings mit einer Mund-Nase-Maske wird bei Menschen mit Atembeschwerden im allgemeinen als gut angesehen. Es ist eine preiswerte und einfache Methode, um Kurzatmigkeit bei Patienten mit starker chronischer Atemnot zu lindern. Eine weitere Erkenntnis ist, dass Physiotherapie mit positivem Ausatmungsdruck (PEP-Maske) die Luftzufuhr verbessert und die Menge von eingeschlossener Luft bei zystischer Fibrose verringert. Das Manometer hilft dabei, den korrekten PEP und RMT Widerstand bei Patienten mit akuter oder chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung zu bestimmen. Die Ausatmung soll aktiv sein. Die Maske muss Nase und Mund dicht umschließen, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Nach 10-15 Atemzügen soll die Maske abgesetzt werden, um eine kurze Pause zu machen bzw. das Sekret abzuhusten. Der Patient soll den Kopf in die Maske fallen lassen und nicht die Maske ins Gesicht drücken. Das erforderliche Training muss so oft wie verordnet wiederholt werden.